Tennis Historie

Der Tennissport, der in den 80er Jahren in Deutschland einen regelrechten Boom erlebte, weckte natürlich auch beim SCH das Interesse an dieser faszinierenden Sportart. lnsgeheim träumte man schon längere Zeit von einem vereinseigenen Tennisplatz. Als aber im Jahre 1987 die Johanniterhalle gebaut worden war, gab es plötzlich eine Möglichkeit auf dem Grundstück hinter der Halle einen Tennisplatz anzulegen.

Die damalige Vorstandschaft begann unter der Leitung von Wilfried Engst und Gerold Grömminger unverzüglich mit den Planungsarbeiten. lm Protokollbuch hat Schriftführer Fredi Grömminger den Tennisplatzbau wie folgt beschrieben:

Die Einweihung des neu erstellten Tennisplatzes feierte der SCH in einem etwas kleineren Rahmen. Die Vorstandschaft hatte sich einheitlich dafür ausgesprochen, die Einweihung in Form eines einwöchigen Tennisturniers für Jedermann zu begehen.

Mit einem Kostenaufwand von 75.000‚DM und ca. 2000 freiwillig abgeleisteten Arbeitsstunden wurde dieses neben dem Sportplatz und Clubhausbau mit Sicherheit größtes Unterfangen in der Geschichte des SCH realisiert. Grundgedanke dieser Unternehmung war zweifellos der, den vielen aktiven und passiven Mitgliedern, die sich um den SCH bemühen und einen Großteil ihrer Freizeit dafür verwenden, eine lukrative Ausgleichsmöglichkeit zu schaffen. Auch wenn nicht immer alles reibungslos lief, und so manche unvorhersehbare Schwierigkeiten auftraten, kann der SCH mit Fug und Recht auf seine neueste Errungenschaft stolz sein.

Seither finden jedes Jahr im Juni bzw. Juli die Tennisdorfmeisterschaften statt. Wenn das Wetter mit macht, dauert das Turnier zwei Wochen.

Zu Beginn gab es Männer- und Frauengruppen. Es wurden Einzel und Doppel ausgespielt. Als in den letzten Jahren jedoch die Teilnehmerzahl immer kleiner wurde, mussten die Damen-Matches koplett aus dem Turnier genommen werden. Auch der Spielmodus wurde so abgeändert, dass zum Start des Turniers, aufgeteilt in zwei bis drei Gruppen, jeder gegen jeden spielt. Somit wird zugesichert, dass auch die etwas schwächeren Spieler, mehrere Begegnungen bestreiten können.