Die Theatergruppe des SC Hoppetenzell bereitet sich auf ihre Aufführungen vor

Quellverweis: Südkurier Ausgabe 11.03.19 Bericht von Cornelia Giebler

Die Mitwirkenden der Theatergruppe des SC Hoppetevzell: (hintere Reihe von links): Klaus-Peter Baschnagel (Regie-Assistent), Norbert Herzog, Frederik Engst, Michael von Briel, Ralf Zanner, Torsten Grömminger, (vordere Reihe von links): Rebecca Jäger, Julia Borst, Isabelle Lipiec, Cilli Engst, Ann-Sophie Ramsperger (Maske) Auf dem Bild fehlen: Sandra Rendle, Gisela Matt (Maske), Ines Zanner (Souffleuse)

Die Theatergruppe des Sportclubs Hoppetenzell bereitet sich auf ihren großen Auftritt vor – und wieder einmal werden dabei einige Einwohner des Ortes so zu sehen sein, wie man sie sonst nicht kennt. Am 22. und 23. März wird die Gruppe in der Johanniterhalle die Komödie “SC Hoppetenzell im Showfieber” aufführen. Dahinter steckt viel Engagement.

Ralf Zanner, der Regie führt, hat dafür ein Theaterstück von Beate Irmisch, “TuS Wadenkrampf im Showfieber”, mit Lokalkolorit versehen, die Darsteller haben ihre Rollen in Dialekt umgeschrieben. Seit Anfang November probt die Gruppe, ein bewährtes Team, dessen schauspielerisches Können bei den zweijährlich stattfindenden Theateraufführungen immer wieder stürmisch beklatscht wurde. Die jüngste Vorstellung vor zwei Jahren, ebenfalls mit einem Stück von Beate Irmisch, war ein Riesenerfolg mit zweimal ausverkauften Vorstellungen.

Auch “SC Hoppetenzell im Showfieber” wird sicherlich den Geschmack des Publikums treffen, zumal es den eigenen Verein zum Gegenstand hat: Die Feier zum 50-jährigen Bestehen – in der Wirklichkeit war das bereits im Jahr 2005 – soll etwas Besonderes werden. Die Altherrenmannschaft übernimmt die Organisation und will eine Show mit dem Motto “SC Hoppetenzell sucht den Superstar” auf die Beine stellen. Schnell finden sich interessierte Teilnehmer, aber auch so mancher, der sich absolut nicht für die Bretter eignet, die die Welt bedeuten.

In den wöchentlichen Proben wird an jedem Detail gefeilt. Doch nicht nur Mimik und Gestik müssen stimmen, auch das Bühnenbild wird akribisch geplant. Aus dem Clubhaus des Sportclubs werden Tische und Stühle geholt, auch Pokale und Wimpel: der Aufenthaltsraum des Clubhauses wandert so auf die Bühne der Johanniterhalle.