1. Maiwanderung

Tradition hat beim S.C.H. auch die 1. Maiwanderung. Dieser Marsch, der im Jahre 1962 zum ersten Mal durchgeführt worden ist, erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit. Ins Leben gerufen wurde er von der damaligen ersten Mannschaft, welche den ersten Meistertitel in der Geschichte unseres S.C.H. erringen konnte.

1.Mai Wanderung 1966

Mit Hut, Spazierstock und Rucksack trafen sich die aktiven Spieler, Klaus Maier, Kurt Reiter. Herbert Hofmann, Norbert Malberg, Helmut Ruhnau, Adolf Zanner, Kurt Futterknecht, Erwin Ruhnau, Franz Kamenzin und Arnold Grömminger und wanderten über die Birkenstaude weiter Richtung Winterspüren, Mahlspüren und über Kalkofen nach Liggersdorf. lm Protokollbuch wird dieser Marsch zum ersten Mal im Jahre 1966 erwähnt.
Die Spieler der 1. und der 2. Mannschaft versammelten sich am Morgen im Löwen, dem Ausgangspunkt der diesjährigen Wanderung. Trotz des trüben Wetters wurde losgezogen. Mit Gesang und guter Laune wurde über Feld und Wanderwege bald Winterspüren erreicht. Einige besuchten dort den Gottesdienst, der Rest begab sich in eine Gaststätte zum Frühschoppen. Von dort aus ging es dann weiter bis nach Mahlspüren, wo das Mittagsessen im Freien stattfand. Es machte allen großen Spaß die eigenen Würste oder Hähnchen am offenen Feuer zu braten und zu rösten. Nach der Mahlzeit wurde die Wanderung nach Kalkofen fortgesetzt, von dort nach Liggersdorf, Mindersdorf und Zoznegg. Die Stimmung auf dem ganzen Weg war bestens und so erreichte die frohe Gruppe bei Einbruch der Dunkelheit schließlich wieder das Heimatdorf.

Erst Jahre später wurde die Route geändert und führte fortan über Hecheln, Gallmannsweil, Mainwangen, Mühlingen, Schwackenreute nach Zoznegg und von dort wieder nach Hoppetenzell. Die alten Traditionen blieben aber erhalten. Und mit ihnen die Freude und der Spaß an dieser wirklich einzigartigen Wanderung. Bei allen Beteiligten stellt sich schon Wochen vorher eine gewisse Vorfreude auf dieses Ereignis ein. Denn einige Teilnehmer des Marsches wohnen schon seit vielen Jahren nicht mehr in unserem Ort und somit bietet dieser 1. Mai eine besondere Gelegenheit sich wieder zu treffen und sich gemeinsam an vergangene Tage und lustige Begebenheiten zu erinnern. Inzwischen wurden insgesamt 44 Märsche absolviert. Das Ende dieser liebgewonnenen Tradition liegt hoffentlich noch in weiter Ferne.